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             Nachbetreuung

Die durch die Werkstatt Solidarität Essen gGmbH akquirierten Wohnungen sind bis zur Erreichung der Volljährigkeit des jeweiligen Jugendlichen eigene Mietobjekte. Im Übergang zur Volljährigkeit sollen die gemieteten Objekte auf den Jugendlichen übertragen werden, indem der Mietvertrag auf die Jugendlichen umgeschrieben wird. Die Wohnungen entsprechen bei der Anmietung den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Regelsätze des ALG 2. Somit werden Unstimmigkeiten beim Übergang auf die Arge bezüglich der Kostenübernahme vermieden.

 

Das angeschaffte Inventar bleibt dauerhaft im Besitz des Jugendlichen. Trotzdem besteht in der Regel aber auch über die Volljährigkeit hinaus bei den jungen Menschen der Bedarf zur weiteren Betreuung. Der junge Mensch hat nun die Möglichkeit Hilfen gem. §41 SGB VIII zu beantragen.

 

Die Stationäre Hilfe ändert sich in eine ambulante Hilfe, wobei nun viele Verantwortlichkeiten bei dem jungen Menschen liegen, aber er trotzdem in allen Lebenslagen noch Unterstützung, besonders bei Behördengängen, wirtschafts- und Haushaltsführung und in emotionalen Krisen. Der Anspruch auf Mitwirkung und an eigenverantwortliches Handeln ist wesentlich höher, als im betreuten Wohnen. Diese gestiegenen Verpflichtungen werden durch die Hilfepläne überprüft.

 

Trotzdem erfährt der Junge Mensch eine emotionale Sicherheit und Kontinuität, die es ermöglichen die ersten Krisen des Erwachsenenseins erfolgreich zu überwinden. Hierfür hat die Werkstatt Solidarität Essen die Fachleistungsstunde „Nachbetreuung“.

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